København, nu kommer vi! (Kopenhagen, jetzt kommen wir!)

Als Food.Professionals sind wir immer auf der Suche nach neuen Food-Trends, den leckersten Rezepten, den besten Restaurants und den spannendsten Food-Konzepten. Das schönste daran aber ist, sich ein persönliches Bild machen zu dürfen und auf Food.Safari zu gehen. So wie Petra und Sebastian, als sie jetzt für uns in der dänischen Hauptstadt unterwegs waren.

Bereits im Vorfeld hatten wir viel über die neue Food-Hauptstadt Europas gehört. Metropolen wie Amsterdam, London oder auch das heimische Berlin sind uns durchaus bekannt und liefern in rasanter Geschwindigkeit neue gastronomische Ansätze, in denen sich aktuellste Food-Trends widerspiegeln. Doch gerade Dänemark, wo Lebens- und Genussmittel teils so stark besteuert werden, dass man für einen Wocheneinkauf für einen 2-Personen-Haushalt weit mehr als 200 Euro ausgeben kann, sollte das neue Mekka für die Food-Welt sein?

Bereits am Flughafen bekamen wir darauf eine Antwort: JA! Auch andere Flughäfen sind durchaus bekannt für ein üppiges gastronomisches Angebot, doch hier in Kopenhagen erinnert die Ankunftshalle eher an einen riesigen Food-Court. Auf dem Weg hinaus in die Stadt reihen sich zahllose gastronomische Angebote aneinander. Bekannte Konzepte von „Pret a Manger“ und „Starbucks“ stellen ihre Angebote neben lokalen Bigplayern wie „Joe & the Juice“ die neben Kaffee auch frische Säfte anbieten, bereit. Überhaupt spielt Kaffee hier eine übergeordnete Rolle. So finden wir direkt in unserem Ankunftsterminal eine Starbucks Self Service Station – sehr schick im Vergleich zu anderen Kaffee-Automaten an Verkehrsknotenpunkten.

Wer selber kocht, ist selber schuld

Wie es sich für einen Storecheck gehört, werden vor Ort ansässige Lebensmittelhändler auf Herz und Nieren geprüft. Doch im Gegensatz zu unseren Reisen in die Niederlande und nach UK, fühlten wir uns hier beim Durchstöbern der Regale etwas beobachtet. Dies mag vor allem daran gelegen haben, dass die ohnehin relativ klein gehaltenen Supermärkte nicht besonders gut besucht waren. Natürlich kaufen auch die Kopenhagener Brot, Milch und Wurst für den täglichen Bedarf ein, doch bekommt man schnell den Eindruck, dass man sich hier lieber sein Smörrebröd servieren lässt, als es selbst zu schmieren.

Und das ist aufgrund der saftigen Preise in den Supermärkten durchaus nachvollziehbar. Die Kosten für einen Snack an einem der Imbissstände in der Innenstadt sowie der großen Auswahl in verschiedenen Food-Courts, unterscheiden sich hingegen nur geringfügig von denen in Deutschland. Die Preisspanne zwischen LEH und Gastronomie ist also in Dänemark deutlich geringer als wir es aus der Heimat kennen – da entscheidet man sich also eher mal für die entspannte Variante und lässt sich seine Speisen zubereiten, anstatt selbst in der Küche zu stehen.

Lecker essen – aber wo genau?

Das Angebot an Verpflegungsangeboten in Kopenhagen ist riesig. In der Innenstadt dominieren die Coffee-Stores, Bäckereien mit appetitanregenden Variationen, die in Schaufenstern präsentiert werden, sowie die landestypischen Hot-Dog-Stände inklusive vegetarischen bzw. Bio-Alternativen.

In den Nebenstraßen finden sich neben urgemütliche Cafés fernab des Mainstreams, auch zahlreiche Feinkostgeschäfte oder trendige Konzepte wie z.B. ein Deli, das komplett auf Rohkost-Speisen setzt. Überhaupt wird Nachhaltigkeit in der Gastronomie Kopenhagens großgeschrieben. Daher wird beim „besten Burgergrill der Stadt“ großer Wert daraufgelegt, dass am Ende des Tages keine Speisen weggeworfen werden. Geschlossen wird erst, wenn alles ausverkauft ist.

Nach dem obligatorischen Smörrebröd zum Frühstück, fiel uns die Entscheidung diesmal extrem schwer, auf welches der zahlreichen Angebote wir uns zum Lunch konzentrieren sollten. Wir mussten uns nämlich nicht einfach, wie sonst üblich, für ein oder zwei Speisen auf einem Food-Court entscheiden, sondern vorab überlegen welchen der vielen Märkte wir überhaupt besuchen wollten.

Unsere Wahl fiel auf die „Torvehallerne“, die in zwei Hallen regionale Marktstände mit frischem Gemüse, Fisch, Fleisch und Feinkost anbietet sowie mit einem tollen gastronomischen Angebot überzeugt. Eines der spannenden Food-Konzepte dort war eine Paleo-Gastronomie, bei der wir uns Gemüse-Pasta und Mexican-Burrito gönnten.

Unsere Kopenhagen-Highlights

Ein Trip nach Kopenhagen ist für Food-Liebhaber ein absolutes Muss! Ein Tag alleine reicht nicht aus, um alles probieren zu können, was diese Stadt zu bieten hat. Nicht verpassen sollte ein echter Foodie den Reffen-Streetfood-Market.

Etwas versteckt, auf dem ehemaligen Hafengelände gelegen, reihen sich Streetfood-Artists statt in Trucks in alten Hafencontainern aneinander. Zum Feierabend und am Wochenende tummeln sich hier nicht nur Food-Fans, auch das urbane Leben mit Kunst und Sportangeboten findet hier statt.

Es braucht eine Weile, bis man diesen Food-Court zu Fuß erreicht. 10 Gehminuten durch ein verlassenes Industriegebiet sollte man mit einrechnen. Hat man „das Reffen“, trotz spärlicher Beschilderung, erstmal gefunden, möchte man nicht mehr dort weg. Also: Bitte nicht aufgeben – der Weg lohnt sich!

Einfacher zu finden und auch unglaublich lecker: die Tivoli-Food-Hall. Hier lohnt sich sogar ein Zwischenstopp, wenn man mit dem Zug auf der Durchreise ist. Denn dieser Food-Court liegt in unmittelbarer Nähe zum Kopenhagener Hauptbahnhof.

Von indonesischer über mexikanische bis zu klassisch italienischer Küche finden Interessierte auf sehr wenig Raum extrem viele unterschiedliche Köstlichkeiten. Aber auch wer nichts essen möchte, kann sich ein Craft Beer an einer der Bars gönnen und seinen Blick in den namensgebenden Freizeitpark „Tivoli“ schweifen lassen. Ein Freizeitpark in der Innenstadt – ja, auch das gibt es in Kopenhagen.

Food.Safari: Mit den Food.Professionals auf Tour

Die dänische (Food-)Hauptstadt hält, was sie verspricht. Um das gesamte gastronomische Angebot zusammenzufassen, reicht dieser Bericht nicht aus. Man könnte einen ganzen Reiseführer darüberschreiben, eine mehrstündige Dokumentation drehen oder, und das empfehlen wir allen Foodies dieser Welt, sich von Kopenhagen und seiner Leidenschaft für gutes Essen einfach begeistern lassen.

Mit unseren Storechecks und City-Trips in die unterschiedlichsten Food-Metropolen möchten wir nicht nur unser eigenes Knowhow erweitern, um Ihnen dieses zur Verfügung zu stellen, gerne unterstützen wir Sie auch dabei, sich inspirieren zu lassen.

Verbunden mit einem auf Ihre Ziele zugeschnittenen Trendvortrag sowie einem Mini-Workshop bieten wir Ihnen mit unserer Food.Safari die Möglichkeit, sich live vor Ort ein Bild zu machen und sich inspirieren zu lassen. Wir übernehmen dabei die Organisation der Tour mit interessanten Insights und sind Ihr persönlicher Food-Guide. Lust mit uns auf Food.Safari zu gehen? Sprechen Sie uns an!

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