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Gerichte, in denen süße und salzige Aromen kombiniert werden, gibt es schon lange. Der Ausdruck „swavory“ hingegen ist erst ein paar Jahre alt und wurde bekannt, als der Trend zu immer neuen süß-pikanten Kreationen im vergangenen Jahr so richtig in Schwung kam. Und zwar nicht nur in Amerika: Auch in Deutschland findet man immer mehr Produkte, die beide Gelüste vereinen.

Klassiker wie Pizza Hawaii, asiatisches Hähnchen süß-sauer, Geflügelsalat mit Mandarinen, Reibekuchen mit Apfelkompott oder auch Wild mit Preiselbeeren kennt jeder. Vieles davon essen wir, ohne darüber nachzudenken, dass hier zwei gegensätzliche Aromen kombiniert werden. Doch gerade die Mischung aus süß (sweet) und pikant (savory) macht den besonderen Reiz aus. Apfel und Speck, Birne und Ziegenkäse, Schokolade und Chili, Mango und Meeresfrüchte, Wassermelone und Rosmarin passen einfach super zusammen. Diese Kombinationen empfahl Niki Segnit in ihrem Werk „Der Geschmacksthesaurus“ schon vor acht Jahren. In dem Buch teilt sie 99 Lebensmittel in Kategorien ein und erläutert, warum bestimmte Produkte so gut zusammen schmecken.

Aroma und Konsistenz entscheiden

Das sogenannte Food Pairing „basiert nicht mehr auf Überlieferung und Intuition, sondern auf wissenschaftlichen Ergebnissen“, heißt es im Food Report von 2015. Dabei geht es um die optimale Kombination von Aromen und Konsistenzen. Je mehr sogenannte Schlüsselaromen bei zwei Lebensmitteln übereinstimmen, desto besser passen sie zusammen. Bei vielen Paarungen erkennen Genießer das jedoch erst auf den zweiten Blick: Von Mousse au Chocolat mit knuspriger Hühnerhaut sind zum Beispiel die meisten Menschen nicht sofort angetan, sondern müssen erst einmal vorsichtig probieren.

Der Food Report sagte dem Trend eine große Zukunft voraus: „Köche, Barkeeper und Lebensmittelproduzenten werden in Zukunft immer mehr auf die zunehmenden wissenschaftlichen Befunde aus der Aromaforschung zurückgreifen. Insbesondere bei der Entwicklung neuer Kreationen im rasch wachsenden Snack-Bereich wird der Trend zum Food Pairing eine immer wichtigere Rolle spielen.“ Auf der Internetseite www.foodpairing.com kann man auch eigene Pairings kreieren.

Süß-salzige Kombinationen

Auch in der Gastronomie und im Handel finden sich immer mehr Produkte, Gerichte und Kombinationen mit dem Swavory-Aroma. Die Alfred Ritter GmbH & Co. KG. hat mit ihren Sorten Knusper-Tortilla-Chips und Honig-Salz-Mandel bereits vor zwei Jahren den Trend erkannt. Der Müsliriegelhersteller Schwartau vertreibt unter der Marke „Corny Süß & Salzig“ derzeit drei neue Sorten: Erdnuss, Brezel & Popcorn.

Auch Eisdielen bringen mit Sorten wie etwa Basilikum, Erdnussbutter-Marmelade oder Erdbeer-Honig-Balsamico mit schwarzem Pfeffer (saltandstraw.com) immer mehr Varianz in ihr Angebot. „Der verrückte Eismacher“ aus München kreiert schon seit Jahren außergewöhnliche Sorten, darunter unter anderem Essiggurke-Nutella, Augustiner-Bier, Safran und Obatzda (dvem.de). Auch Popcorn, wie wir es kennen, nämlich klassisch mit Zucker oder mit Butter und Salz, ist längst überholt. Popcorn-Rezepte für bunte Flavor-Kombis wie Koriander und Limette, Erdnussbutter mit Vanille oder Karamell, Chia und Hanfsamen finden sich immer häufiger auf Food-Blogs und in sozialen Netzwerken.

Fazit: Der Trend geht weiter

Der Swavory-Trend wird uns weiter begleiten. Denn der aktuell noch sehr aufregende Geschmack von süß-salzigen Lebensmitteln wird sich vermutlich in Zukunft immer mehr in unserem Alltag etablieren, je mehr Produkte wir auf dem Markt finden. Auch eine Erweiterung um Gerichte wie herzhaftes Porridge oder pikanter Gemüsejoghurt ist absehbar. Restaurants und Profiköche werden weiter an der perfekten Zusammensetzung der Schlüsselaromen arbeiten und uns auch in Zukunft mit leckeren, süß-salzigen Kreationen überraschen.

Erfahren Sie hier mehr zu unserem Swavory-Produkttest

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