Mitarbeiterportraits

Petra Meyer

By 17. März 2020 No Comments

Lecker muss es sein

Neugierig, offen und eine echte „Anpackerin“ – so beschreiben mich meine Kollegen. Und es stimmt: Ich glaube, dass man Dinge häufiger einfach mal machen muss, statt erst einmal ausgiebig darüber zu reden. Oder wie Thomas J. Watson sagte: “If you want to increase your success rate, double your failure rate.”

Leidenschaft für gutes Essen

Auch beruflich nehme ich die Dinge in die Hand. Darum versuche ich immer wieder, Neues zu lernen und auszuprobieren. Doch egal, was ich bislang gemacht habe, begleitet hat mich immer meine Liebe für gutes Essen. Und wer gut essen will, muss auch wissen, wie es geht.

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Aus diesem Grund bin ich staatlich geprüfte Ökotrophologin geworden – wie meine Patentante, bei der ich als Kind schon gerne am Tisch saß. Mit dem Abschluss in der Tasche übernahm ich für zwei Jahre die hauswirtschaftliche Leitung in einem Altenheim. Mit 23 habe ich den Kochlöffel gegen den Bleistift getauscht und meine zweite Leidenschaft ausgelebt: ein Studium in Ökologischer Chemie.

Never stop exploring

Nach dem Studium kam dann die Frage: „Lecker oder Labor?“. Natürlich habe ich mich für Lecker entschieden. Im Jahr 2000 bin ich bei den Food Professionals gelandet und habe seitdem mehrere Abteilungen durchlaufen. Zuerst machte ich in der Kommunikation und PR die Produkte zahlreicher Marken für Verbraucher schmackhaft. Danach hatte ich die Gelegenheit, meine Liebe zum Food noch zu vertiefen. Im Bereich Innovation und Konzeption beobachte ich seitdem alle Food-Trends. Ich bin in anderen Märkten und Ländern unterwegs und beschäftige mich mit dem, was Verbraucher jetzt und in Zukunft wollen. 2019 wurde es für mich noch einmal wissenschaftlich: Ich habe eine Zertifizierung im Bereich Innovationsmanagement und Design Thinking abgeschlossen.

Saisonal, heimisch, traditionell

Auch wenn ich beruflich gerne viel Neues probiere – privat mag ich als Landwirtstochter die heimische Küche und Produkte aus der Region. Ich achte bei Gemüse auf die Herkunft und vermeide Spargel oder Erdbeeren im Winter. Wenn etwas Saison hat, schmeckt es eben auch am besten. Zuhause mag ich es traditionell, aber es sollte auch schnell gehen. Ein gutes Gulasch, eine flämische Carbonade oder ein mediterranes Nudelgericht – das kommt bei mir auf den Tisch, sofern dieser nicht von Brettspielen, Unterlagen oder Malsachen meines Mannes gekapert wurde. Wenn ich nicht gerade koche, dann sieht man meinen Mann und mich oft auf den Motorrädern die Umgebung erkunden und die nächste Frittenbude ansteuern. Ab und zu suche ich auch mit meinem Fotoapparat nach einem neuen, spannenden Motiv.

Was mir bei den Food Professionals gefällt? Dass ich das Food-Angebot jeden Tag aktiv mitgestalten und die Welt so ein kleines bisschen leckerer machen kann. In meiner Position kann ich immer wieder Neues entdecken und ausprobieren. Denn jedes Projekt ist anders und bringt neue Herausforderungen und Erkenntnisse mit. Häufig sagen mir unsere Praktikanten: „Du hast den besten Job!“. Und ja, das sehe ich auch so.