Unser Webinar über die veränderten Essgewohnheiten im Homeoffice

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Food Professionals 2020, Bildnachweis: Unsplash, Pexels, Pixabay, GettyImages

Das Homeoffice verändert den Alltag und das Essverhalten der Menschen: Homeschooling, Kinderbetreuung und Kurzarbeit beeinflussen unsere täglichen Routinen stark und wirbeln diese ordentlich durcheinander. Doch wie sehen die veränderten Verzehrgewohnheiten im aktuellen Alltag konkret aus und wie werden sie sich mittel- bis langfristig entwickeln? Wir wollen es wissen und sind dieser Frage in unserem Webinar zum Trendthema „Work-Eat-Balance“ nachgegangen.

Natürlich sind auch wir keine Hellseher, aber basierend auf aktuellen Daten und Fakten konnten wir drei branchenübergreifende Thesen ableiten, die Gedankenanstöße und mögliche Sprungbretter für Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie sein können:

These No. 1: Homeoffice ist der neue Standard

Flexible Arbeitsplätze wechseln feste Büroplätze ab. Büroverpflegung wird zur Herausforderung. Auch Homeoffice-Gegner entdecken plötzlich die Vorteile dieser flexiblen Arbeitsweise. Die Bewegung lässt sich auch nach Covid-19 nur schwer umkehren und wird unser Essverhalten am Arbeitsplatz dauerhaft verändern.

These No. 2: Food follows Workplace

Die Customer Journey beim Thema Essen verändert sich. Es entsteht eine neue Work-Eat-Balance. Egal, ob Homeoffice-Profi oder Neuling – die aktuelle Situation beeinflusst sowohl unser Arbeits- als auch unser Privatleben. Ob man die drei klassischen Mahlzeiten konsumiert, um den Tag zu strukturieren, oder mehr auf Moodfood und Snacking setzt, ist dabei je nach Zielgruppe sehr unterschiedlich. Fakt ist, beides bringt neue Verzehrmomente, die gezielt adressiert werden können.

These No. 3: To go goes Home

„To go“-Angebote verlieren, Frisches wird zu Hause gemacht. Take-away und Delivery boomen nachhaltig. Doch können „to go“-Produkte wirklich einpacken oder erleben sie nach Covid 19 eine neue Renaissance? Bei dieser Frage hilft aktuell nur der Blick in die Glaskugel. Sicher ist aber, dass Sicherheits- und Hygieneaspekte eine langfristige Rolle bei den „to go“- und Take-away-Produkten spielen werden.

Wie beständig diese Thesen wirklich sind und welche konkreten Potentiale dabei entstehen, ist natürlich je nach Branche und auch Unternehmen unterschiedlich zu bewerten. Fakt ist aber, dass die so sehr ersehnte Post-Corona-Zeit bestimmt Ähnlichkeit mit der Pre-Corona-Zeit haben wird, letztendlich aber nichts mehr so sein wird, wie es einmal war.

Neben diesen Themen ist auch das solidarische und vertrauensvolle Verhalten von Unternehmen und Marken essentiell. Schon jetzt gibt es langfristige Gewinner: Unternehmen, die schnell, mutig und solidarisch agieren, Verbraucherverständnis zeigen und schnelle Entscheidungen treffen. Sie werden langfristig von diesem positiven Image profitieren und in der Gunst der Kunden weiter steigen. Unsolidarisch und nur auf Profit ausgerichtete Unternehmen mit starren Geschäftspraktiken werden dagegen von den Konsumenten radikal abgestraft. Gerade jetzt ist also eine transparente und authentische Kommunikation wichtig. Sie kann langfristig das Unternehmens- und Markenimage formen.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Zukunft für alle noch sehr unscharf ist und weiterhin dynamisch bleibt. Unternehmen mit mutigen und schnell umzusetzenden Ideen und Konzepten können jedoch langfristig von dieser Zeit profitieren.

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